KW 14: Der Gang nach Emmaus
Zwei Jünger waren damals unterwegs nach Emmaus. Nur Weg von Jerusalem. Weg von dort, wo sie ihn verloren hatten. Trauer, Resignation, Nichtbegreifen ging mit ihnen. Und dann kam der Fremde. Der, der sich ihnen zu wandte. Der, der ihnen zuhörte. Der, der mit ihnen sprach. Er blieb, bis sie ihn erkannten. Bis sie erkannten: Das Ende ist nicht das Ende, Jesus lebt, wir haben ihn gesehen.
So gesehen sind Ostern und der Gang nach Emmaus heute so aktuell wie damals. Trauer, Resignation, Nichtbegreifen und ein Ende, gehören zum Leben. Nicht immer zugegeben und auch nicht alles gleichzeitig – aber immer wieder. Wie gut, wenn es dann eine/einen gibt, die/der mit geht. Die/der die Gefühle spiegelt. Da ist. Einfach so. Zu hört. Versteht, ohne zu verurteilen, ohne Überlegenheit auszuspielen. Die/der die eigene Sicht mitteilt ohne Rechthaberei. Das hilft zu erkennen: Sich selbst. Andere. Das Göttliche. Das Leben.
Emmaus heißt auch: Im Spiegel des „DU“ das „ICH“ entdecken. Immer tiefer. Immer mehr. Im Wissen: Ich bin nicht allein.
Möge die Erzählung vom "Emmaus Gang" eine frohe Botschaft für Euch sein. Foto: Judith Manok-Grundler, Überlingen-Aufkirch
…..ja heute aktuell, so wie viele geschichten der bibel so viel mit uns zu tun haben….wenn wir hinschauen und die edelsteine finden, die darin enthalten sind……
lg und viel ostern im alltag
annette
Liebe Annette,
Auch Dir viel Ostern im Alltag.
In der Frauenarbeit arbeite ich immer wieder mit biblischen Erzählungen. Vor allem Erzählungen über Frauen haben es mir angetan – und diese auf Heute zu übertragen, macht mir riesig Freude – und für die Frauen ist es oft unendlich spannend. Manchmal brauche ich dazu etwas Mut, z.B. wenn ich mit dem Buch JUDITH arbeite. Es tut mir aber immer gut.
Dir einen schönen Abend,
Judith
…..oh toll….wenn du mal wieder an etwas arbeitest, lass mich doch daran teilhaben, wenn du magst…..
dir auch einen schönen abend
annette
Das mache ich gern, liebe Annette.
Letzte Sonnenstrahlen vom See für heute
Judith